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Energie!

Energie!

(Kurze) Werbeunterbrechung

> shanghai barge

Vorgestern in meinem (vielleicht) neuen Arbeitsort im Bergischen Land. Ist richtig nett da, und die Fahrzeit (im Vergleich zu jetzt) verringert sich um drei Stunden (von 4-5 täglich auf 2). Aber das nur so nebenbei. Ich suchte in Ermangelung heisser Flüssigkeiten das vollkommen stille Domcafe auf. Ein Dom war aber nirgends zu sehen. Und Kaffee auch nicht. Nach Stunden schob sich aus den unergründlichen Tiefen des Raumes eine ältere Dame mit Scheibenkleister und Plastikeimer in der Hand und blieb fragend stehen. *Sind Sie schon bedient worden?* *Nein* *Na, dann sage ich mal Bescheid.*
*Einen Moment bitte, ist das hier immer so leer?*
*Warten Sie mal ab bis die Pilger kommen!!!*
Triumphierender Abgang mit Eimer und Kleister.

(und ich war in Sekundenschnelle aus dem Hinterausgang auf der Strasse)

Ein morgendliches Hoch auf Helvetica.

Ein wirklich schöner, praktischer Bildschirmschoner für Mac und Windows. So, jetzt aber zurück zu Frau und Kindern Kaffee und Zigaretten.

> typophile

Morgenrot

Gefällt mir sehr. Morgenrot, gesehen von Herr Nass auf dem Weg, naja, irgendwohin wird er schon gefahren sein.

Das ist sowieso einer meiner ewigen Favoriten, besonders in diesem Monat. londonleben (*London ist gut zu mir gewesen.*) hat mich wieder drauf gebracht. Guter Name das, würde mit keiner anderen Stadt so klappen - barcelonaleben? singapurleben? leipzigleben? Dann schon lieber Paris, Texas, oder Hiroshima mon Amour, oder Tokio Hotel - nee vergesst das letzte. Es gibt schlimmeres als den Tod.

Shane McGowan und die leider verstorbene Kirsty MacColl bringen mich locker durch die letzten Dezembertage.

Energie!

Unter den Blinden ist der Einäugige König.

Hoffe ich jedenfalls. Vom Underdog zum Tellerwäscher oder so. Die gute Nachricht ist: es kann ja nur besser werden. Oder?

Haste mal ne Mark?

Heute ist am Bahnhof der obligatorische Bettler ausgeblieben. Euro Teuro, oder es war einfach zu kalt. Dafür hat sich jemand um 7 Uhr morgens vor die Bahn geworfen. Personenschaden? Wieso Personenschaden? So kurz vor Weihnachten bleibt einigen wahrscheinlich nur die nackte Verzweiflung...

In Farbe!

> flickr

memento mori
memento mori

> flickr

Kurze Werbeunterbrechung.Kurze Werbeunterbrechung.

(Eiskrem & Gummiball)

Frida nebst Kind, sozusagen.

(gemeint ist hier eine Gaststätte gegenüber vom Seifenhorst, in der wir einen nassforschen feuchtröhlichen verbrachten)

Nasszelle

Sehr sehr schöner Fotoset einer holländischen Fotografin, die mich blutigen Laien fast jeden Tag neu inspiriert.

Sehr sehr schöner Fotoset einer holländischen Fotografin, die mich blutigen Laien fast jeden Tag neu inspiriert.

Sehr sehr schöner Fotoset einer holländischen Fotografin, die mich blutigen Laien fast jeden Tag neu inspiriert.

> tryptichon

Lieblingspilze. Unkommentiert.
Lieblingspilze. Unkommentiert.
Lieblingspilze. Unkommentiert.

> licorne test

space invader, ab und an...

> flickr

street life

street life


> wooster collective

beide beine ab

> flickr (alles andere hier)

bentobox

Obwohl ich ja eingeschlafen bin, sind die Bilder von fast food grifters immer noch in meinem Kopf. Dieser Film ist etwas für einen wachen Abend mit viel Kaffee. Jetzt gibt es einen zweiten Teil: geschickte Selbstbedienung an Fast Food Ständen.

> trailer

Wie sich die Bilder ähneln...Wie sich die Bilder ähneln...

> next nature > olga baclanova

Einen guten Hinweis auf japanische Küche (und wilde Rache) geben heute boingboing und pixeleye. Danke!

Winterschlaf.

> flickr

Filme? All die gröbkörnigen Einstellungen, die wie Fotos in meinem Kopf in der Erinnerungsschleife hängen. Begonnen hat alles mit Peter Pan, und Lassie, in den kleinen Vorortkinos, die es damals in jedem Stadtteil gab. Später dann habe ich eins der drei Bücher geschenkt bekommen, die meine Art Filme zu sehen und welche Filme anzusehen waren für immer beeinflusst hat. Das ist *Horror Movies* von Carlos Clarens, voller wilder schwarzweiss Bilder von unbekannten Welten, seltsamen Kreaturen und noch unbekannten Ängsten...

horrormovies

Da waren noch so viele Filme jenseits von Dracula und Frankenstein zu entdecken, Carl Dreyers *Vampyr*, obskure Filme mit Boris Karloff und die 60er Jahre Trashkultur wie zum Beispiel *Die Nacht der reitenden Leichen*, in die wir uns heimlich über Hinterausgänge in die tiefdunklen Kinosääle hineinschlichen. Natürlich habe ich nachts vorm Einschlafen unterm Bett nachgesehen, ob die manische Schar an Nacktschnecken wieder ihre Angriffe starten, oder ob die ungewissen Schatten im Halbdunkel ihre Finger nach mir aus ausstrecken würden...

erde

Es war alles einfach nur ein grosser Spass. *Der Tag an dem die Erde stillstand*? Ok! *Things to Come*? Gut!

erde

*American Werewolf in London*, *The Hitcher*, *Shining*... obwohl, das kam später, da waren auch noch die ganzen vergessenen Avantgardefilme, ultrarare Kostbarkeiten, die ich mir aus Parker Tylers *Underground Film* zusammenklaubte als Dinge die ich nie sehen würde können. Das dritte ganz wichtige Buch ist dann Amos Vogels *Kino wider die Tabus*.

vogel

In dem finde ich bis heute noch soviele der grobkörnigen Bilder, Filme, die weit jenseits des Mainstreams fast vergessen in irgendwelchen Archiven vor sich hin träumen. Eisensteins *Die Beshin Wiese*, Godards *Nana*, *Flaming Creatures*, die verstörenden Werke von Frans Zwartjes, die Filme von Frederick Wiseman (*Titicut Follies*!) , die Liste ist endlos. Gut ist aber schon mal, das es so Blogs wie das hier gibt, auf das mich halbschatten gebracht hat. Es geht also immer weiter und weiter...

Ich wollte eigentlich gestern abend zu Chica Paul in den Salon, bin aber dann vor der psychedelischen Garage kleben geblieben...

garage

garage

Und dazu spielt Amy Winehouse ihr *losing game*.

amsterdam

Vielleicht schaffe ich es ja nächste Woche, dort mal einen Tag hinzufahren...

> aan de dijk

Ich leute läute hiermit das Wochenende ein mit

she walked calmly into the darkness

she walked calmly into the darkness.

Danke an meinen Haus- und Hoflieferanten unprätentiöser Filmclips > no fat clips! (ach, so, ja, hinten läuft *We listen to the sound of the drum* auf BBC)

Kein Bargeld vorhanden.

Es ist doch immer wieder erheiternd, in einer Weltmetropole zu leben. Danke an Herrn Gleim für den Link.

Trübe Aussichten

> flickr

Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie mal war.Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie mal war.

Grüner Himmel, elektrisch heizbare Autobahnen, und am Ende fahren sie alle in eine riesige hübsch bunte atomare Explosion - wunderbar!

> vitra p > arch. antifreeze

Es gibt doch kein Licht am Ende des Tunnels.

> flickr

Engel sind auch nicht das, was sie mal waren.

Zum einen spielen Antonelli Electric in einer Stunde im KIT auf, am Freitag ist Chica Paula von Chica and the Folders im Salon. Und am Sonntag wird mir alles ziemlich russisch vorkommen... Murmansker Schwermut, Gaunerlieder, Russendisko und Rote Armee im Überklang.

Auf wiederhören.

Qualität!

(auch für diese Foto wurden keine Tiere verletzt oder getötet. Schade eigentlich)