J. Heuter - am Mittwoch, 6. Dezember 2006, 22:34 - Rubrik: Schnittstellen
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"Kochen ist das Ficken der Neuzeit". Schön gesagt. Ich aber gehe dann doch lieber in den Wortraum.
J. Heuter - am Mittwoch, 6. Dezember 2006, 11:00 - Rubrik: Einschreiben
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*Mittags geht Brandmüller nach Hause, kauft sich unterwegs frische Blumen oder hebt Geld an einem Automaten im Vatikan ab, der seine Benutzer auf Lateinisch anweist: "Inserite scidulam quaeso."*. Ab in die Unterwelt.
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Drei amerikanische Illustratoren aus dem webzen-Sandkasten: Scott Musgrove, Marion Peek und Stephen Berkman. Pop art, hm? Die machen vielleicht dieses schale es-ist-ja-schon-Dezember-Gefühl verschwinden.
J. Heuter - am Montag, 4. Dezember 2006, 20:15 - Rubrik: Blaupausen
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Herr Sixtus hat Peter Glaser was gefragt. Und verspricht sich zum ersten Mal (*wo er nacheinander alle drei erwähnenswerte Großstädte bewohnte*??! Na, macht ja nichts, ein bißchen Schwund ist immer). Der Glaser hat ja immernoch diesen Ö-Akzent, trotz Nordlicht und allem. Seltsam, wen sprechen zu hören, dessen Sachen man schon so lange liest (ähm, der grosse Hirnriss?!).
J. Heuter - am Samstag, 2. Dezember 2006, 19:10 - Rubrik: Einschreiben
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Der Osten war sowas von rot: ein faszinierendes DVD Paket mit rarem sovietischen Propagandamaterial von 1920 bis 1980. *As can be expected from the disc titles, the films are shamelessly propagandistic, taking aim at everybody from the Americans and the British to the Germans and Fascist ideology. The films have an endearingly kitsch quality at first, but after a few hours of watching this stuff, the material begins to take on a more depressing tone, and one begins to feel sorry for the Russian people who were fed this manipulative garbage for decade after decade.*
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Die erste Woche ohne bezahlte Beschäftigung liegt hinter mir. Ich hatte heute die glöriose Idee, auf einen Kaffee bei den ehemaligen Kollegen 'reinzuschauen. Die sassen aber alle etwas gequält an den Schreibtischen - eine rauchen zu gehen war eher keine gute Idee. Lust hatten sie schon, aber ich konnte sehr wohl im Hintergrund das leise Quietschen der Daumenschrauben vernehmen.
Im Moment kommt es mir vor als erlebe ich Arbeitslosigkeit im Schnelldurchlauf. Die letzten Tage war ich eher konfus, gedankenverloren und immer mal wieder deprimiert, jetzt machen sich die ersten Zeichen von *sich nutzlos fühlen* bemerkbar. Interessante Erfahrung. Fast forward, please!!!
Zum Glück habe ich die gesamten 6 Staffeln *Gilmore Girls* erst kürzlich auf DVD erhalten, ein Feuerwerk an brillianten Dialogen (im Originalton!) vonCharaktären Charakteren, die ihre Lebenslagen mit Humor in den Griff bekommen. Well, most of the time anyway. Das hilft. Und ich habe Zeit für andere Dinge, es gibt doch noch ein Leben ausserhalb von 9 to five.
Im Moment kommt es mir vor als erlebe ich Arbeitslosigkeit im Schnelldurchlauf. Die letzten Tage war ich eher konfus, gedankenverloren und immer mal wieder deprimiert, jetzt machen sich die ersten Zeichen von *sich nutzlos fühlen* bemerkbar. Interessante Erfahrung. Fast forward, please!!!
Zum Glück habe ich die gesamten 6 Staffeln *Gilmore Girls* erst kürzlich auf DVD erhalten, ein Feuerwerk an brillianten Dialogen (im Originalton!) von
J. Heuter - am Freitag, 1. Dezember 2006, 17:44 - Rubrik: Einschreiben
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J. Heuter - am Freitag, 1. Dezember 2006, 17:42 - Rubrik: Einschreiben
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Nachdem ich die halbe Nacht an der grössten Fotomüllhalde der Welt herumgeschraubt habe ( wie Tex Rubinowitz in *das staubige Tier *schreibt), hier noch bei Kaffee und einem späten Frühstück (bei der Lektüre von Browserstatistiken) zwei Videos für *den Morgen*. Seltsames Zeug von crunc tesla, in dem Schnipsel von Santa Sangre auftauchen; und ich-weiss-schon-nicht-mehr-woher ein ruhiges elektronisches Poem von Le Corbusier und Varêse. Enjoy.
P.S. An flickr gefällt mir das geotagging von Fotos, und in GoogleEarth kann man sich jetzt plazes 'reinladen. Nett.
P.S. An flickr gefällt mir das geotagging von Fotos, und in GoogleEarth kann man sich jetzt plazes 'reinladen. Nett.
J. Heuter - am Freitag, 1. Dezember 2006, 13:03 - Rubrik: Schnittstellen
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Moment...
J. Heuter - am Dienstag, 28. November 2006, 18:32 - Rubrik: Weichspueler
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J. Heuter - am Dienstag, 28. November 2006, 17:56 - Rubrik: Einschreiben
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wie heisst es so schön bei den Gebrüdern Grimm? *Etwas besseres als das lässt sich allemal finden*.
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Übelste Schlagzeile des Tages: Bookcase 'trap' killed US woman. Ja, ich mag Bücher immernoch (übrigens, bookninja, was für ein Name!).
Es beginnt draussen schon fast zu dämmern. Zeit für *plink, plank, und plunk* und einen kleinen Herbstspaziergang, bevor es gänzlich dunkel wird.
Es beginnt draussen schon fast zu dämmern. Zeit für *plink, plank, und plunk* und einen kleinen Herbstspaziergang, bevor es gänzlich dunkel wird.
J. Heuter - am Dienstag, 28. November 2006, 16:13 - Rubrik: Blaupausen
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Der erste Tag als Arbeitsloser liegt erfolgreich hinter mir, verbracht mit Unterlagen sortieren, Stellenangebote sichten, zum Arbeitsamt gehen - wo überraschenderweise ein Bekannter aus der Zeit als ich in Köln gearbeitet habe hinterm Empfangstresen saß. So sollten Dienstleistungen immer aussehen.
Als ich am Freitag frischgekündigt die Firma verliess, ging es mir gut. Ich hatte in den letzten Monaten doch zuviele Überstunden gemacht und das Schreiben meiner Texte und das Zeichnen fast komplett aus den Augen verloren, halber Mensch...
Am Sonntag im Salon des Amateurs diesen alten New Wave Film wiedergesehen. Vergiss die Drogen, den tumben deutschen Wissenschaftler, den Club, das U.F.O., den schalen Sex - es geht hier eigentlich nur um Haare, hm? Anyway, ich mag einige dieser
Ich werde neben den kommenden Bewerbungsgesprächen endlich wieder zu mir selber zurückkehren können, entspannt durch andere Städte laufen, fotografieren, schreiben....
J. Heuter - am Dienstag, 28. November 2006, 13:40 - Rubrik: Sättigungsbeilagen
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war heute ein Ausflug ins Ruhrgebiet geplant.
Na, ein anderes mal vielleicht...
Weltoilettentag eben. ( > konferenzraum)
Na, ein anderes mal vielleicht...
Weltoilettentag eben. ( > konferenzraum)
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J. Heuter - am Samstag, 18. November 2006, 09:47 - Rubrik: Blaupausen
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J. Heuter - am Freitag, 17. November 2006, 20:15 - Rubrik: Schnittstellen
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vom zwarwald.
J. Heuter - am Freitag, 17. November 2006, 17:25 - Rubrik: Blaupausen
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von Yuriy Norshteyn.
J. Heuter - am Donnerstag, 16. November 2006, 22:22 - Rubrik: Weichspueler
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Drei Variationen eines Themas: wo bin ich? (1) *Eigentlich doch recht desillusionierend, wie wir in unseren Milieus zappeln*; (2) *Hartz 4 Area, 50-jährige Hippies, die Tatjanas, Schönheitschirurgen, Profi-Fussballer*; (3) die Sinus-Milieus (mehr bei Letters From Rungholt und Lisaneum). File under ich möchte so gerne einmal Mittelstand sein.
J. Heuter - am Donnerstag, 16. November 2006, 07:00 - Rubrik: Einschreiben
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Köstlicher Beitrag (*Benoit devised a pair of contraptions consisting of 24 snails glued to the bottom of a bowl, each representing a different letter of the alphabet. Each snail’s mate was affixed, with a corresponding label, to a receiving device that could be installed anywhere in the world.*).
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Kurzurlaub vom Schreibtisch und, ach ja, Tee trinken (*Wir lebten sorglos. Unter jedem unserer Schritte gab der Boden schwingend nach. Die zart bepelzten Wände strömten Tag und Nacht ihren verführerischen Duft aus. Sie filterten das Sonnenlicht und den Mondschein*) - ich freue mich auf Kaffee und Brötchen, morgen.
J. Heuter - am Dienstag, 14. November 2006, 18:56 - Rubrik: Blaupausen
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Heute morgen entdeckt: Jan Chipchase work/play, über kulturelle Unterschiede und Technologie in der modernen Welt (aus der Oktober-de bug). Lesen!
J. Heuter - am Montag, 13. November 2006, 07:00 - Rubrik: Einschreiben
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J. Heuter - am Montag, 13. November 2006, 06:00 - Rubrik: Einschreiben
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sehe mir die und die Babies an, klappere die besten Mediensprüche der Woche ab, blättere in Corpus Herbarius, sitze über Abschiedsbriefen? Na, ich weiss nicht. Herbst eben. Mind the open doors.
Am Ende des Tages bin ich noch zufällig in Children of Men geraten, faszinierende Blaupause einer nicht desolaten, nicht allzu weit entfernten Zukunft (2027), die heute bereits in den Mega-Metropolen Alltag ist. Gut gefallen hat mir die Musikauswahl: the return of the crimson king (während sich zwei Leute über die Piéta, Guernica und Las Meninas unterhalten, schwebt im Hintergrund ein riesiges Schwein über der Grossstadt), goodbye ruby tuesday (auf Cat Stevens haben sie diesmal verzichtet), und ein kurzes Stück Test Department als Signal einer Alarmanlage.
Children of Men ist auch ein Weihnachtsfilm, klar. Leider haben sie das Ende gründlich vergeigt. Ein Schiff wird kommen reicht einfach nicht aus. Trotzdem: ein guter Film, schwungvolle Inszenierung eines Bürgerkrieges und kommender Apokalypsen.
P.S. im Bahnhofskiosk lagen dann dann noch Orfeu Negre und L.A. Crash auf dem DVD Grabbeltisch. Na also. Geht doch.
Am Ende des Tages bin ich noch zufällig in Children of Men geraten, faszinierende Blaupause einer nicht desolaten, nicht allzu weit entfernten Zukunft (2027), die heute bereits in den Mega-Metropolen Alltag ist. Gut gefallen hat mir die Musikauswahl: the return of the crimson king (während sich zwei Leute über die Piéta, Guernica und Las Meninas unterhalten, schwebt im Hintergrund ein riesiges Schwein über der Grossstadt), goodbye ruby tuesday (auf Cat Stevens haben sie diesmal verzichtet), und ein kurzes Stück Test Department als Signal einer Alarmanlage.
Children of Men ist auch ein Weihnachtsfilm, klar. Leider haben sie das Ende gründlich vergeigt. Ein Schiff wird kommen reicht einfach nicht aus. Trotzdem: ein guter Film, schwungvolle Inszenierung eines Bürgerkrieges und kommender Apokalypsen.
P.S. im Bahnhofskiosk lagen dann dann noch Orfeu Negre und L.A. Crash auf dem DVD Grabbeltisch. Na also. Geht doch.
J. Heuter - am Samstag, 11. November 2006, 07:41 - Rubrik: Einschreiben
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