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Den Menschenmengen entkommen, die sich am Rhein und in den Gassen und Plätzen herumwälzten, keine leichte Aufgabe. Habe mich dann aber ins Kino gerettet.

Tachigui: The Amazing Lives of the Fast Food Grifters

Zuerst in einen Film mit einer sehr wirren Narration komplett in japanisch. Da erzählt jemand eine Art Geschichte der fast food grifters. Ziemlich durchgeknallt. Schlief während dem Film ein paarmal ein, leider immer wieder geweckt von den Cinephilen (Experimentalfilmversteher) hinter mir, die alle paar Minuten ein in Worten nicht wiederzugebendes blödes Lachen ins Kino warfen.

Der Fluch der Goldenen Blume war da schon was anderes, pures Entertainment. Im Original mit Untertiteln, den Ton voll aufgedreht, die Schlacht um Mittelerde zerdepperte tausende von Chrysantementöpfen, um mich herum wurden die kulturellen Hintergründe der opulenten Chinoiserien (leise flüsternd) erläutert. Was für Bilderfluten!

einem alten mann wachsen augenbrauen aus der nase. die jungen frauen geben sich verdammt viel mühe gut auszusehen (frühling). die die es nicht schaffen schlurfen unmutig in turnschuhen herum. zwei pferde mit aufgeblasenen bäuchen in der s-bahn. eine oma trägt fruchtgummiorange brillengläser und macht auf tiefschnee. ein anderer alter mann niest als wird er von einem rostigen uhrwerk gesteuert und klingt jedesmal wie eine vollbremsung. am abend: die bahn macht geräusche als wird sie gleich kalben. vielleicht muss aber sie auch nur zum zahnarzt

pinocchio

Eins der Bücher, die mein Grossvater in seiner alten Wohnung im Schwarzwald hatte, eben im Netz wiedergefunden. Freu! Heute abend geht es natürlich zu den Bildern von Frau Nienstedt, die, wie ich gesehen habe, immer noch viele Stofftiere malt.

sad kermit hurt > no fat clipssad kermit hurt > no fat clips

> sad kermit - hurt

The museum is full of wonderfully ridiculous inventions from the future such as the pneumatic pencil sharpener, peanut sheller, robotic nurse maid, old razor blade mangler, robotic hitch-hiker's aid, potato peeler, the hydraulic potato peeler, mechanical bottle opener, and the automatic bundle wrapper.

*The museum is full of wonderfully ridiculous inventions from the future such as the pneumatic pencil sharpener, peanut sheller, robotic nurse maid, old razor blade mangler, robotic hitch-hiker's aid, potato peeler, the hydraulic potato peeler, mechanical bottle opener, and the automatic bundle wrapper.*
Na, dann kann der Tag ja beginnen.

> paleo future

Und noch ein Abgesang auf Holz.

> my human computer

carnival of souls

auf Arte (sehr unheimlich), und dann beruhigt schlafen gehen...

sleepy

> flickr, klar.

following directions

Dave Gorman's photostream

> dave gorman photostream

Centralia, the mouth of Hell

> fogonazos

Ein sonniger Tag in der Hölle

Eine halbe Stunde Dittsche-Podcast passt genau zwischen Düsseldorf und Köln Hauptbahnhof, die Sonne scheint auf die vorbeiziehende Landschaft, der Zug ist angenehm leer, ich kichere verhalten vor mich hin und sogar der Flugbegleiter fragt nicht nach Sonnenschein der Fahrkarte, sondern geht einfach weiter.

27.3.2007

a self-titled album released only in Iceland, at a time when she was 12 years old.
Das Frühwerk einer mir völlig unbekannten isländischen Sängerin, wie schräg ist das denn! Ich habe kurz in die seltsam quietschende und scheppernde Version von The Fool On The Hill reingehört, ich weiss nicht... klingt wie wenn skandinavische Hippies im nächtlichen, von Amerikanern in 70er Jahre wohnzimmerbraunen Loungetönen zusammengeklebten Flughafen von Rejkjavik rostige Einkaufswagen voller nasser Schafswolle zusammenschieben.

CocoRosieLand

Viel besser ist da CocoRosie mit verspielten Klängen zwischen Colleen und Meret Becker - ach, die Vergleiche hinken - listen yourself.

In der neuen debug eben entdeckt: Gudrun Gut - langes Interview mit den alten Fotos (*Man muss Mut haben zu Scheitern.*), herumspielen mit yahoo.pipes (nett) und Coco Rosie (dazu später mehr).

juxtapoz

Ebenfalls analog (schon vor einer Weile abgegriffen): das Magazin Juxtapoz, in Papierform sehr schön haptisch und fein zu lesen (in Realität haben die nen RSS Feed - wie langweilig!)

*Andererseits das Erstaunen eines jungen Mädchens, als sie im Mathematikunterricht zum ersten Mal erkennt, wie eine Drehbewegung, die so beruhigend und gemütlich vor sich hin dreht, über eine simple Sinus-Funktion als Welle gezeichnet werden kann, die plötzlich gar nichts Gemütliches oder in sich Geschlossenes mehr an sich hat. Die viel mehr, nachdem sie einmal gedacht und konstruiert wurde, Raum erobert, expandiert, und über das Millimeterpapier hinaus ins Unendliche rollt.*

> teutonika

aber der Rest kann es nicht abwarten, bis die Segerts ihren Reisebericht fertig haben, und träumt sich ganz wo anders hin....

Jeden Morgen. Das Postamt nebenan haben sie gerade outgesourt, in ein Gewerbegebiet wo es keine Menschenseele je hinverschlägt, aber die (Packstation) hat immer noch was zu sagen:

PackstationPackstationPackstationPackstation

Ob die Buddhamaschine weiterhilft?

Das hermetische Cafe erinnert sich an die Frisur von R. Mooshammer, Ronette Pulaski und das Hilfskräftezimmer.

Heute abend. Shadows of the Sun > salon des amateurs. Und später die Filmmusik von Assault on Precinct 13 hören, der gestern im Fernsehen lief. Klassiker.

mit wachem Blick

> remember moments

Meine Stadt ist aus Glas.

> no fat clips

Kleines Kino.

auch ab und an mal hier 'rüber. Gefällt mir, der raue Stil.

> zettel)

ist alles ein wenig leichter.*

Schön. Danke an erbsen, eier, schleim und zeug!!!

amy ross

> spy's spice

 the chap was peeing against the other side of the wall.

> future perfect

lepos

> gmtPlus9 (-15)

lovely - wooster collective

> wooster collective

superflat

roboreflection

die kleine marie

Gestern abend analog entdeckt: die kleine Marie.

*Is this why all these people get hooked and hyper on those java-creamed, uppity $5.00 drinks at Starbucks?*

> elektrosmog > obvious

Das fängt ja gut an.

Seine letzten Worte. Als ich den Autor zuletzt im Chinesen anner Ludenberger traf ( er war mit seiner Pekingente aus, Schwiegereltern essen), warf er beim Abschied lässig über die Schulter: *Wir sehen uns im Netz.*

Sehen? Im Netz?

Risse im Dach machen Leben sehr schwer

Uschi

In dieser Folge: Uschi geht, untermalt von flotten Klängen, zum Bahnhof Zoo, und trifft Freunde. Entgegen ihren Beteuerungen geht es aber nicht sonderlich gut, oder? Das ganze Archiv findet sich unter der > Treppe .

(Nachtrag: bitte nicht mit Zyklopenuschi verwechseln. Danke!)

Was aussieht wie das Werk eines wahnsinnig gewordenen Verkehrsverbund-Grafikers, ist bei genauerem Hinsehen das fiktive »Streckennetz Öffentlicher Individualverkehr«

> das taxi > wortfeld

Netter Clip zum Sonntagsfrühstück.

Bjoerk hat Auto
Bjoerk hat Auto
Bjoerk hat Auto


> no fat clips

A moonlight garden is best built above the sea

> moon river