
Bin gestern abend doch noch im Kino gewesen (tut gut, nach der
Exte selber verbindet das aus der westlichen Sicht merkwürdige Alltagsleben diese sympathschen Volkes (Frisösinnen, Kindesmisshandlung, die Fahrt zur Arbeit, Polizistenalltag) mit gut gemachten cuts in das Leben eines gestörten Fetischisten (auch nicht von schlechten Eltern). Filmisch ok umgesetzt und keine Spur langweilig. Danach zwar olfaktorisch leicht gebeutelt, aber gutgelaunt an den schlafenden Konsumtempeln vorbei zur Bahn (nach Hause).
P.S.: was der alte, überfettete und schnapsnasige Mann in Cordhose und Flanellhemd, der das Kino langsam mit seinem Duft aus Schweiss und Urin füllte, in diesem Film wollte, will ich dann lieber doch nicht wissen...
J. Heuter - am Dienstag, 16. Oktober 2007, 09:44 - Rubrik: Schnittstellen